Gemeinsames Zeltlager aller Kinder

Am Freitag, den 15.07.2016 hieß es: „Auf geht`s ins 3. große Zeltlager“. Als Belohnung für die zahlreich besuchten Plattlerproben und erfolgreichen Auftrtitte.

Nach dem Reisesegen – gespendet von Diakon Klaus Schießl – machten sich zahlreiche Kinder und Jugendliche auf nach Stöbersberg/Rott ins Zeltlager. Zuerst wurden 8 große Zelte aufgebaut und die Nachtwachen eingeteilt, dann musste natürlich wieder ein Fahnenmast aus dem Wald geholt werden. Anschließend wurde die Fahne bemalt, am Mast befestigt und schließlich mit viel Schmalz aufgestellt.

 

zeltlager

Nach der anstrengenden Arbeit wurde noch Fußball, Völkerball und Badminton gespielt, bevor es selbstgemachtes Chilli Con Carne mit Semmel zum Abendessen gab.

Natürlich wurde am Abend wieder ein Lagerfeuer gemacht, um das sich fast alle Kinder versammelt hatten, da es mittlerweile schon ganz schön kalt wurde. Dann wurde noch gesungen und es wurden über dem Lagerfeuer Popcorn gemacht – was zur Freude der Kinder hervorragend funktionierte.

Um kurz nach zwölf war dann plötzlich ein lautes Geschrei und einige expoliderende Böller zu hören, natürlich hatten einige der Aktiven versucht unsere Fahne zu stehlen, was natürlich durch die sehr gute Wache der Kinder erfolglos blieb. Danach dauerte es ein bisschen, bis in unserem Lager wieder Nachtruhe eingekehrt war.

Nach einer ziemlich kalten Julinacht, stürmten einige der Kinder bereits um zehn nach sieben das Zelt der Betreuerinnen mit den Worten: „aufsteh, mia ham Hunger, wann gibt’s Frühstück?“ Natürlich konnte dann keiner mehr schlafen und es wurde für unsere Kleinen das Frühstück bereitet.

Frisch gestärkt starteten die Kinder unter der Anleitung von Anna Baumann in die Gruppen, in denen die Kinder die Lagerolympiade bestritten, die von Franziska Stockinger und Kathi Schweiger super organisiert wurde – ein herzliches Vergelt’s Gott dafür.

Nachdem alle Kinder in die Gruppen eingeteilt waren und sich jede Gruppe einen Namen überlegt hatte, mussten insgesamt 15 Stationen durchlaufen werden 1. Tricks, 2. Weg über den Bach, 3. Fuaßboigolf, 4. Maßkrugstemma, 5. Wasserbomben fangen, 6. Spinnennetz, 7. Hindernis-Parcour, 8. Gegenstände merken, 9. Werbung als Theater, 10. Löffel schmecken (mit gemischtem Essen), 11. Heimatquiz, 12. Übern See tragen, 13. Teppich wenden, 14. Luftballon in der Luft halten, 15. Tunnelstaffel

Bevor dann die Siegerehrung stattfinden konnte, durfte jede Gruppe ihre selbst erfundene Werbung über u. a. Shampoo, Trachtenverein, Bulldog, Bier, Bierbank, etc. vorführen. Anschließend wurde es dann spannend, welche Gruppen kamen unter die ersten drei…

Dritter wurde die Gruppe: Die Zerstörung unter Leitung mit Franzi Schweiger

mit Dominik, Thomas, Klausi

Zweiter wurde die Gruppe: Super Küken unter der Leitung von Annalena Zeller

mit Rosa, Bernadette, Antonia und Franziska

Lagerolympiasieger wurde die Gruppe: leider geil unter der Leitung von Niedermeier Emma

mit Maria, Magdalena, Klara, Eva

Anschließend konnten sich die Kinder noch mal ein wenig beim Fußball, Räuber und Gendarm, Ligretto, Tauziehen oder auch Völkerball austoben, bevor dann Hamburger und Grillwürstl zum Abendessen gegrillt wurden.

Hinterher saßen dann natürlich wieder alle Kinder um das Lagerfeuer herum und wärmte sich auf. Dabei wurden unter Leitung von Anna Baumann Lagerfeuerlieder angestimmt und auch ein lustiges Spiel gespielt.

Bereits um kurz nach zwölf war wieder Aufregung im Lager, denn es hatten sich zwei Fremde eingeschlichen und wollten mit einer großen Handsäge den Fahnenmast umsägen um so unsere Fahne stehlen zu können, was aber auch in der zweiten Nacht aufgrund unserer guten Nachtwache nicht gelungen ist. So saßen die beiden noch einige Zeit bei uns am Lagerfeuer. An diesem Abend wurden die Kinder relativ schnell müde, sodass ein Großteil um ein Uhr morgens bereits in ihren Zelten lagen und geschlafen haben.

Zwischen fünf und halb sechs Uhr morgens kamen zwei weitere Fahnendiebe. Es waren Ludwig Waldleitner und Vincent Halbig, sie wollten unseren Fahnenmast mit einer Motorsäge umschneiden, aber auch sie konnten unsere Fahne nicht stehlen.

Am Sonntag sah man viele müde Gesichter und so mancher verzichtete gerne aufs Frühstück um noch länger im Schlafsack zu bleiben.

Mit vereinten Kräften wurden am Ende ruckzuck die Zelte abgebaut und jeder saß auf gepackten Taschen.

Da trafen auch schon die ersten Eltern ein und somit auch das Mittagessen. Denn jede Mama brachte etwas mit zum großen Picknick, welches den Abschluss bildete.

Bis auf kleine Wunden, die mit Pflaster versorgt wurden können wir unser Zeltlager durchweg positiv abschließen. Es war eine rießen Gaudi für Kinder wie Betreuer, keiner bekam zu viel Schlaf und alle wurden satt.

 

Bericht Steffi Weigl
Fotos von Steffi Weigl, Peter Stacheder und Christina Nitsch