Zum 61. Mal zur Muttergottes von Schwarzlack

Dass die Mitglieder des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes keine „Schön-Wetter-Trachtler“ sind zeigte sich während der 61. Gautrachtenwallfahrt zur Muttergottes von Schwarzlack.

Ein richtiger Duscherer wie im Vorjahr, als unser Kardinal Erzbischof Reinhard Marx das Jubiläum beehrte und die Heilige Messe in die Brannenburger Wendelsteinhalle verlegt wurde, blieb uns zwar erspart, prächtiges Sommerwetter war uns jedoch an diesem dritten Sonntag im August dennoch verwehrt. Stattdessen immer wieder Regentropfen.

Nichts desto trotz zog eine beachtliche Zahl an Trachtlern rosenkranzbetend hinauf zur Muttergottes von Schwarzlack, um sie um ihre Fürsprache in allen Belangen zu bitten und unserem Herrgott für einen unfallfreien Festsommer zu danken. In seinem Grußwort konnte Gauvorstand Georg Schinnagl so auch auf ein positives Festjahr zurückblicken. Einen Schwerpunkt legte er auf die vollkommene Vernetzung, das Gefühl gerader junger Menschen, immer erreichbar sein zu müssen und die Angst, andernfalls etwas zu verpassen. Auch in diese neuen Zeiten müsse Heimat, Tradition, Brauchtum und nicht zuletzt der Glaube getragen und verteidigt werden. Wer fest verwurzelt sei, der würde auch nicht vom ersten Sturm umgeblasen werden.

Die Heilige Messe zelebrierte Dr. Darius Magunda aus Uganda, welcher den Bewohnern des Inntals als langjährige Urlaubsvertretung bekannt ist und dem es eine Ehre war, die Eucharistie zur Gautrachtenwallfahrt mit uns zu feiern. In seiner Predigt ging er auf die Anfänge der Maria-Hilf-Kirche ein, welche zum Ende des 30-jährigen Krieges errichtet worden war. Der Glaube trug die Menschen über schwierige Zeiten der Pest und des Krieges und auch heute erfahre man in oft turbulenten Zeiten Hilfe, Kraft und Stärkung. Umrahmt wurde die Messe bewährt von der Musikkapelle Brannenburg.

Bericht: StS / Photos: FH