19 06 02 110 Jahre Edelweiss Aibling s

Einladung mit Grußworten, Festablauf und Festbestimmungen
Einladung zum Mitsingen beim Festchor;  mit den Probenterminen. Achtung, neue Termine.
Hallenplan
Zugaufstellung

Zugwege (Kirchenzug: Ausstellungshalle - Prantseck am Hofberg;   Festzug: Prantseck über Stadmitte zurück zur Ausstellungshalle)
Parkplätze rund um die Ausstellungshalle
   Kartenmaterial: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Videobeitrag zum Jubiläum im Stadtjournal-TV von Bad Aibling
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Plakat
zum Gründungsfest
Unser Festzeichen für Sonntag, 2. Juni:

Festzeichen

Helfertermine:
Mo. 27.Mai ab 17:00
Di. 28.Mai ab 17:00
Mi. 29.Mai 14:00 Girlandenbinden - Gartenschere u. Handschuhe mitbringen
(Do. 30.Mai   Christi Himmelfahrt)
Fr. 31.Mai ab 9:00 bis 14:00
Sa. 01.Juni   Bestuhlung ändern
Mo. 03.Juni ab ca. 9:00   Abbauen und Aufräumen
 

Ein herzliches „Grüß Gott“,

liebe Trachtlerinnen und Trachtler, zum 110. Gründungsfest des Trachtenvereins GTEV „Edelweiß“ Bad Aibling am Sonntag, den 2. Juni 2019, in der ehemaligen Kreisstadt. Mit den Trachten- und Traditionsvereinen der Nachbarschaft wird um 10.00 Uhr eine Festmesse am Prantseck auf dem Hofberg, nahe der vollständig restaurierten und wieder eröffneten Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, gefeiert.

Als jüngste Gratulantin wird dazu auch die fünfte, erst vor wenigen Wochen gegossene und geweihte Auferstehungsglocke der Pfarrkirche zu hören sein. Drei Fahnen hat der Verein im Laufe seiner Geschichte zur Weihe getragen, die älteren beiden wurden schon zum 100. Gründungsfest hergerichtet; damals wurde Gott zur Ehr‘ und zum Dank auch ein großes Feldkreuz auf der Südseite des Heimatmuseums im Kurpark errichtet. Nach 35 Jahren wird jetzt die jüngste Fahne von 1984, frisch restauriert, beim Gottesdienst neu gesegnet.

Das erste Fass zu dem freudigen Anlass wird jedoch schon am Freitag, den 31. Mai 2019 angestochen. Nach der Totenehrung im Stadtpark beginnt um 20.00 Uhr in der Ausstellungshalle das „Hoamatgfui“, ein garantiert kurzweiliger und schmissiger auf d’Nocht als Jubiläumsabend ohne lange Reden, dafür mit Gaudi, Tanz, Plattler und der Dreder Musi. Die Geselligkeit und das leibliche Wohl werden natürlich nicht zu kurz kommen.

Schon auf einer alten Schwarz-weiß-Aufnahme des Vereins, aufgenommen vor dem alten Kurhaus, ist der heute noch lebendige Trinkspruch zu lesen „Gsund sama – und a Schneid hama“. Dieser Leitspruch prägt seit vielen Jahrzehnten den Verein, der im Januar 1909 von dem Säcklermeister Ludwig Schild gegründet wurde und im April 1909 seine erste Generalversammlung im Gasthof St. Sebastian am Marienplatz abhielt. Seither hat der Verein das kulturelle Leben der Bürger und der Kurgäste in der Stadt immer belebt und bereichert mit seiner bodenständigen und heimatverbundenen Pflege von Musik, Gesang, Tracht und Brauchtum. Heute spannt sich der Bogen von der Faschingsgaudi, über das Maibaumaufstellen, Maiandachten, den Nachwuchshoagart „Heit spuin mia“, einen Musikantenfrühschoppen, die Fronleichnamsprozession, die Wallfahrten nach St. Bartholomäus in Kleinhöhenrain und zur Mutter Gottes auf der Schwarzlack und andere kirchliche Feste, die Veranstaltungsreihe „Boarisch Drauß‘n“ am Kurhaus, das Irlachweiher-Fest im Kurpark, Theaterfahrten, das Ferienprogramm der Stadt Bad Aibling bis zum Volkstrauertag und Adventssingen.

Schon kurz nach seiner Gründung wurde der Verein im Jahr 1923 Mitglied beim Bayerischen Inngau-Trachtenverband und richtete die Gaufeste 1938, 1966, 1976, 1999 aus und zuletzt 2004, für das sich zunächst kein Bewerber gefunden hatte, das aber umso besser zur 1200 Jahr-Feier der Stadt Bad Aibling passte. Der Verein zählt heute über 400 Mitglieder und weitere 150 Kinder und Jugendliche, das Ergebnis einer jahrzehntelangen, engagierten Jugendarbeit, für welche die Hauptverantwortlichen vom Gauverband auch ausgezeichnet wurden.

Nach dem Festgottesdienst führt der Verein mit seinen langjährigen treuen Begleitern, dem Patenverein GTEV „Eichenlaub“ Schönau und dem Bruderverein „d’Oberlandler“ Bad Aibling den Festzug der Trachtler, Gebirgsschützen und Musikkapellen durch die historische Stadt an.

Bad Aibling war Jahrhunderte alter Verwaltungs- und Gerichtssitz, Markt seit 1481, im dreißigjährigen Krieg 1648 Schauplatz einer verheerenden Schlacht gegen die Schweden, seit 1845 Moor-Heilbad, 1895 von Prinz Luitpold als Bad anerkannt und im Jahr 1933 zur Stadt erhoben, war Fliegerhorst, Kriegsgefangenenlager, amerikanische Garnison, und ist Kur-, Kultur- und Fairtrade-Stadt am Zusammenfluss der Glonn in die Mangfall im Voralpenland.

Bericht: T. Keller