Irlachweiherfest

"... freuen sich auf eine Neuauflage im nächsten Jahr bei besseren Witterungsbedingungen", so endete der Zeitungsbericht im letzten Jahr. Und tatsächlich konnte man sich bei der heurigen, vierten Auflage des Irlachweiherfestes kein besseres Wetter vorstellen. Ein Fest, bei dem auch sonst vieles stimmig war, der wunderschöne Platz am Weiher unter den alten Bäumen, die variantenreiche Verpflegung, ein gemischtes Angebot für jung bis alt - genauso wie die zahlreichen Besucher - und das alles mit viel Engagement in gemeinsamer Arbeit hergerichtet von Helfern der beiden Trachtenvereine „Edelweiß“ und „D’Oberlandler“ Bad Aibling.
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Ab 18:00 Uhr waren bereits etliche Gäste unterwegs und sie wurden musikalisch empfangen von der Bierbangä-Musi, vom Florian mit Kathi und dem Trio Benedikt, Franziska und Stefan. Eine Stunde später übernahm die Willinger Musi und spielte zu den Auftritten der Kinder- und Jugendgruppen sowie zur Unterhaltung auf. Beim gemeinsamen Auftanz wurde es auf der Bühne eng, waren doch stattliche 31 Kinderpaare der Gruppen beider Vereine beteiligt. Viele von ihnen hatten heute ihren ersten öffentlichen Auftritt und waren nervös, aber der Applaus am Ende war ihnen trotzdem sicher. Im Laufe des Abends folgten noch die größeren bis hin zu den Jugendgruppen. Der Renner für viele Kinder war neben dem Rösselspiel oder den Schlauchbootfahrten der Wasserwacht, auch der rutschige Boden der Bühne, auf dem nicht nur das Platteln und Drahn probiert wurde, sondern sich so mancher richtig ausgetobt hat. In dem weitläufigen Kurpark wurde ein bisserl flaniert, die Verpflegungsstanderl durchprobiert (von Grillfleisch, Kästeller, Steckerlfisch, Pizza, Crêpes, Fischsemmel bis zu Zuckerwatte und hausgemachten Kuchen) oder sich einfach nur von Tisch zu Tisch "durchgeratscht". Auch eine vielseitige Getränkeauswahl vom Wasser, Kaffee über Bier und Wein bis hin zu Mixgetränken und Hochprozentigem ließ keine Wünsche offen. Im Laufe des Abends verlagerte sich der Schwerpunkt langsam von Schänke und Bühne hin zu den Bars und als ich um Mitternacht nach Hause ging, war noch keine Ende in Sicht.

Bericht und Fotos: FH