Trachtenjahrtag noch einmal in der Kirche St. Georg

„Ja is denn heid wirklich scho der Trachtenjahrtag?“ fragten sich viele Mitglieder aus den beiden Bad Aiblinger Trachtenvereinen, uns, den „Edelweißern“ und unserem Bruderverein den „Oberlandlern“, beim Blick auf die Terminankündigung im Mangfall-Boten.

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Schließlich rückten wir, weil es dem Herrn Pfarrer und der Dreder Musi (von den Oberlandlern!) falsch eingesagt war einen Sonntag früher im September aus als üblich, nämlich am vorletzten statt am letzten Sonntag des Monats. Abgesehen davon, dass deshalb unsere Jung-Aktiven und deren Betreuer fehlten, die allesamt ein kaltes Abenteuer beim Raften erlebten, störte die Verschiebung die Wenigsten.
So trafen wir uns wohl ein letztes Mal bei einigen Regentropfen am Parkplatz der Therme Bad Aibling, um mit einem Kirchenzug zur Kirche St. Georg zu ziehen. 2019 soll laut Kirchenverwaltung die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt nach ihrer kompletten Renovierung in neuem, altem Glanz erstrahlen und ihre beiden mächtigen Portale dann auch wieder für uns Trachtler zum Trachtenjahrtag öffnen. Unter den Trachtlern, die sich beteiligten fand sich auch unser Erster Bürgermeister Felix Schwaller, der sich auch heuer gerne anschloss. Zu den vertrauten Klängen der Blechmusi, die „Zum Eingang“ der Heiligen Messe Schuberts „Wohin soll ich mich wenden“ anstimmte, versammelten wir uns andächtig, um miteinander und mit unserem Zelebranten, Herrn Kaplan Baltharaju Banda, Eucharistie zu feiern und um im fürbittenden Gebet unseren lieben Verstorbenen aus beiden Vereinen zu gedenken.
Traditionell beendeten wir unseren Trachtenjahrtag nach dem Zug zurück zur Therme mit einem gemeinsamen Mittagessen beim Wirt von Miadakin. Zu unserer Freude spielte auch hier die Musi weiter auf. Wer heuer, den Letzten machte, ist nicht überliefert, sicher ist aber, dass es der ein oder andere bis in den Nachmittag hinein gemütlich fand.

Photos und Bericht: Stephan Schlier