Frivole Jungle-Camp-Gaudi mit Purpurea und Cheppopo

Ein Regenwaldhochzeit mit Niveau und reichlich frivoler Gaudi gab's nicht vor dem Flimmerkasten, sondern hautnah und völlig Live im „Jungle-Camp“ von Kriechbaumers Urwaldparadies in Mietraching. Eingeladen zu einer Veranstaltung der Superlative hatte der Trachtenverein GTEV „Edelweiß“ Bad Aibling.

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Im Mittelpunkt standen die liebreizende „Purpurea Mausilli“, Tochter von Häuptling „Suri Lustitrinka vom Volke der Philcoxia am Amaglonnas und ihr Gsponserl „Cheppopo Tanalongo“, König vom Stamme der Bluna und Brata alles Bongo im Kongo, die sich als frischvermähltes Traumpaar die Ehre gaben.
Ohne auf Zoll und Quarantänebestimmungen achtend, kam ein imposantes mütterseitliches Gefolge, darunter Göttinnen und Götter und seltene Viecher aus einer noch nie erforschten Gegend vom Amaglonnas angereist, um das Brautpaar nach traditioneller Hochzeitssitte in aller Würde zu huldigen. Kleine Probleme mit einem blauen öffentlichen Schienentaxi hatten Cheppopos Angehörige, wie Lemuren aus Madagaskar, Kanibalustige eingeborene Bongodrescher aus dem tiefsten Winkel Südafrikas, Klein- und Großtiere aus Savannen und Steppen, Forscher, Großwild- und Schürzenjäger, süße und gazielle Früchte nach Bad Aibling zu kommen. Weniger Stress hatte dafür die Gruppe „Zimseer“, die live und unplugged mit reellen Junglehits von Walzer, Polka, Boarische bis Beat und Rock überaus zahlreiche Maschkerer auf die Tanzfläche beamte.
Alles nach dem Geschmack der hochkarätig gestimmten Gäste für eine Faschingshochzeit, die es nur an einem „Ruaßigen Freida“ mit der ehrenwerten „Medizin-Schamani Bunga Wam“ geben konnte. Dank ihrer hinreichenden Beziehungen ließen sich Jungle-Geister überwiegend aus den Reihen der aktiven Trachtler nicht lange bitten, nach dem gebräuchlichen Brautwalzer, mit kunterbunten und exzellenten Einlagen auf sich aufmerksam zu machen. Etwa beim Ehrentanz rotzfrecher Lemuren, beim Tanz der „Hakuna Matata“ aus dem Königsdorfe, einem zeitgemäßen Auftritt „vo de ganz de Wichtign“ Jung-Aktiven, einer quirligen Sagschneider Ameisenkompanie „1-A-Trupp“, beim Wettbewerb „Bester Junglebewohner mit Hindernisparcoure aus Spinnweben und Bananenwettessen und dem Mitternachts-Snacks als Geist der Blumen.  Ob sich das Faschingsbrautpaar angesichts der guten Laune bis in die frühen Morgenstunden den ehelichen Pflichten widmen konnte, blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

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Bericht und Fotos: pes