Ausflug der Jugendgruppe zum Waldseilgarten in Oberaudorf

Am Samstag den 06.07.2019 war es endlich soweit. Abseits vom „Stress“ der letzten Wochen (110-jähriges, Irlachweiherfest, Boarisch drauß'n) machte sich unsere Jugendgruppe bei bestem Kaiserwetter auf den Weg Richtung Oberaudorf zum hiesigen Waldseilgarten.

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Manch einer wirkte zu Beginn noch a weng verschlafen, was wenig verwundert, so starteten wir schließlich bereits um 9:00 Uhr früh um der großen Hitze etwas zu entgehen. Aber dies legte sich spätestens mit dem ersten Highlight des Tages. Zum Waldseilgarten wurden wir nämlich stilecht per Sessellift befördert. Motiviert und ausgeruht kamen wir also endlich an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Anziehen der Klettergurte, erteilte uns unsere Trainerin Maria eine kurze Einweisung in die Regeln und Techniken des Kletterns. Daraufhin stürzten wir uns begeisternd in die verschiedenen Ebenen des Hochseilgartens. So war es möglich 2 verschiedene Etagen zu erklettern, wobei sich die Höhere bereits auf schwindelerregende 10-12 Meter befindet. Aber a echter Edelweißer kennt natürlich keine Angst, sodass a wirklich jeder überall kraxelte :-)
Und dies war meist gar nicht so einfach, musste man doch verschiedenste Hindernisse überwinden, z.B. über schmale Balken balancieren, an Leitern hangeln oder wackelige Pfosten betreten. Als besonders raffiniert stellte sich ein rotes Kajak heraus, welches in den Baumkronen aufgehängt wurde. Mittendrin unterbrachen wir die Klettergaudi um uns gemeinsam an unserer mitgebrachten Brotzeit zu stärken. Schließlich stand noch ein besonderer Punkt auf der Tagesordnung: Der Sprung vom „Sprungturm“, einer Plattform in 17 Metern Höhe! Aber natürlich fanden sich auch hier ein paar wagemutige Buama und Mädls, die sich in die Tiefe stürzten.
Nach einigen Stunden machten wir uns nun also auf den Rückweg. Den ersten Teil fuhren wir wieder mit dem Sessellift und genossen die wunderschöne Aussicht. Auf halber Strecke stiegen wir dann an der Mittelstation aus, um den restlichen Abschnitt mit der Sommerrodelbahn zu fahren. Das war natürlich ein Riesenspaß, bloß ein paar andere „Bremser“ störten manchmal die rasante Fahrt. Nachdem jeder heil und gesund unten angekommen ist, begaben wir uns abschließend auf die Heimreise – erschöpft aber glücklich :-)

Bericht: Berni Stockinger