Berlin- mia kemman!

Schon seit a bar Wochan ham ma drauf hingefiebert weil mia – des hoasd 12 Aktive vom GTEV Edelweiß Bad Aibling in de Landeshauptstadt ham fahrn deaffa. Am Mittwoch in da friah han ma aufgebrochen am Rosenheimer Bahnhof und mid da neien Schnellstrecke noch Berlin gedüst.

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Unterhoidn ham mia den ganzn Zug mid Musi, Platteln und Danzn, sowia reichhaltig versorgt mid na seiba midbrochtn Brotzeit. In Berlin angekommen ham ma uns de Stadt ogschaugt und scho aufn naxtn Dog gfreid, wo de Teilnahme an der "Grünen Woche" Unser Tagesinhalt war. Bis mia dann endlich dortn warn und bis mia dann neikemma san, warn gefühlt einige Nerven unserer organisationstüchtigen Schwoaga Kathi aufgebraucht. Umso scheena de riesen Hallen, de Aufmachung und de beneidenden Blicke fia unser scheene Tracht ois mia uns aufgmacht ham richtung Bayernhalle. Dort ham mia - des warn de Schwoaga und de Ziagla Kathi, de Baumann Anna de Stockinger Franziska de Merk Rosalie und Beawi, sowia da Ziagla Georg, da Nitsch Jakob da Matschgo Bene da Merk Anian da Woidleitner Ludwig und unser Jugendbeauftragter da Gartmeier Flok, auftreten und uns fia Bayern vo da Russen- bis zur Afrika Halle representiert und an hauffa Fotos han a vo uns gmacht worn.

Kontakt ham ma erstmals a mid de Trachtenvereine der Nussdorfer und der Bruckmühler geknüpft mid dene mia im Laufe der naxtn Dog no allerhand erlebt ham. Am selbigen Tag is no a Auftritt im Europazentrum angestanden, wo mia mid Alphornbläser und de Nussdorfer Trachtler no herzoagt ham, woher mia san. Mia ham jede Minute – auch der Nacht- genutzt, Berlin so intensiv wie nur möglich zu entdecken. Ois Gruppen hod uns des wahnsinnig zusammengeschweißt und unser oberstes Ziel alle jeden Tag wieder nach Hause zu bringen ham ma zu 100% erfüllen kinna.

Den Tag darauf war die Besichtigung des Reichstagsgebäudes angesetzt – wo wir uns 1½ Stunden zu früh einfanden zwecks falscher Information. So san ma - weil mia warn ja eh scho do - mid Dirndlgwand und Lederhosen Richtung Brandenburger Tor ganga, wo uns des mächtige Bildnis beeindruckt und erhebt hod. Da wenn Englein reisen a a gewisser Stil dabei sei muaß, ham mia uns entschieden einen Cafe´ im Hotel Adlon zu uns zu nehmen. Vornehm ok aber des war scho obervornehm, und wunderschee. De Führung durch den Bundestag war sehr interessant und hod uns - auf alle Fälle reich an Informationen und Stolz über unser Land - no de große gläserne Kuppel erklimmen lossn.

Auch im "Aufschnitt" hod unser Metzger Ludwig seine Passion gfundn, wia er sich a Kuscheltierkissen ganz noch Metzgermanier in Form vo na Zungenwurscht angeeignet hod. Echte Berliner Currywurscht, Berliner Weiße und no vieles mehr hod natürlich nicht fehlen deaffa und so san ma ganz beschwingt zu unserer Heimreise angetreten.

I glab es hod koan gem, der ned froh war, daß mia mim Zug gfahrn san. Wos aber ned hoasd, daß dessweng weniger gsunga, Brotzeit gmacht und a hin und wieder moi gschlaffa worn is.
Es war a berige Zeit, de mia nia vergessn wern, de uns zammgschwoasd und bereichert hod. Und mia mechtn uns a no herzlich bedanken bei unserm Trachtenverein und unserm Vorstand am Christian Weigl fia de Unterstützung, beim Halbig Vinzent fias organisieren der Fahrt, bei da Schwoaga Kathi daß sie uns so toll durch Berlin geführt hod, bei unsere Musikanten de eanane Instrumente extrig midgnomma ham, beim Gartmeier Flok, der jedn Schmarrn midgmacht und foi dabei war ois unser aller Onkel Flok- und natürlich bei olle de midgfahrn san und de Zeit gfundn ham fia so a scheene Zeit!
Berlin – mia kemman wieder!